Kanzleiprofil

Anwaltskanzlei Kunze

Schwerpunkt meiner anwaltlichen Tätigkeit sind alle Fragen rund um das Insolvenzrecht.

Gerne helfe ich Ihnen auch in angrenzenden Rechtsgebieten wie Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Sozialrecht, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Zwangsvollstreckungsrecht, sowie bei allen zivilrechtlichen Fragestellungen.

Seit dem 01.07.2006 sind die früher im RVG geregelten Gebührentatbestände für die außergerichtliche Beratung ersatzlos entfallen. Es ist nunmehr möglich, für Beratungstätigkeiten eine Gebührenvereinbarung mit dem Auftraggeber zu treffen.

Das Beratungshilfegesetz sichert Menschen mit niedrigem Einkommen gegen eine geringe Eigenleistung Rechtsberatung und Vertretung außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens und im so genannten obligatorischen Güteverfahren. Das für den Wohnsitz zuständige Amtsgericht erteilt, nach Vorlage von Belegen über die wirtschaftlichen Verhältnissen, ggf. einen Beratungshilfeschein.

Sollte eine außergerichtliche Einigung scheitern und ein Gericht mit der Sache befasst werden, kann Prozesskostenhilfe (in Familiensachen Verfahrenskostenhilfe genannt) in Anspruch genommen werden.

Insolvenzrecht

Die Zahl der Insolvenzverfahren bewegt sich seit Jahren auf einem hohen Niveau. Zunehmend ergeben sich für Unternehmen und Privatpersonen insolvenzrechtliche Fragestellungen. Gerade im Unternehmensbereich sollten die Verantwortlichen (und auch deren Berater) einen besonderen Augenmerk auf die gesetzlichen Grundlagen und Erfordernisse richten, um eine persönliche Inanspruchnahme durch Gläubiger zu vermeiden.

Unter Insolvenz versteht man allgemein die Zahlungsunfähigkeit einer natürlichen oder juristischen Person. Diese ist nicht mehr in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern zu erfüllen. Bei Durchführung eines gerichtlichen Insolvenzverfahrens findet das Prinzip einer gleichmäßigen Befriedigung aller Gläubiger Anwendung. Anders als im Zwangsvollstreckungsrecht gilt nicht der Prioritätsgrundsatz. Die Möglichkeit einer Insolvenz sollte bei dem Abschluss von Verträgen grundsätzlich bedacht werden. Auch bei einer eventuellen Zwangsvollstreckung muss man sich im Vorhinein darüber klar werden, ob überhaupt noch Vermögen bei dem Schuldner vorhanden ist, in das vollstreckt werden könnte. Es ist abzuwägen, ob ein Vollstreckungsversuch wirtschaftlich sinnvoll ist, bis zu der Frage, ob ein etwaiger Vollstreckungserfolg auch Bestand haben wird.

Anhand der gesetzlichen Vorgaben der Insolvenzordnung und weiterer zu berücksichtigender Rechtsvorschriften stehe ich Ihnen beratend zur Seite, erläutere Abläufe und übernehme ggf. auch Ihre gerichtliche Interessenvertretung.

Leistungsschwerpunkte

  • Analyse und Überprüfung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Unternehmen
  • Analyse und Überprüfung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Unternehmen
  • Beratung in Liquiditätskrisen
  • Sanierungsberatung
  • Insolvenzantragstellung und Beratung in Insolvenzverfahren
  • Abwicklung von Insolvenzen
  • Durchsetzung von Gläubigerinteressen
  • Insolvenzarbeitsrecht
  • Anfechtungsrecht
  • Insolvenzstrafrecht
  • Außergerichtliche Schuldenbereinigung
  • Regelinsolvenz/Verbraucherinsolvenz
  • Selbständigkeit nach Insolvenzeröffnung
  • Restschuldbefreiung
  • Kosten des Insolvenzverfahrens
  • Möglichkeit der Stundung der Verfahrenskosten
 
Kunze
Rechtsanwalt
Jens Kunze

Das aktuelle Urteil

15.08.2017 - Erhöht jährliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld das Elterngeld?

Bemisst sich der Anspruch auf Elterngeld auch nach dem einmal jährlich gezahlten Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder bleiben diese Gelder bei der Bemessung des Elterngeldes als sonstige Bezüge außer Betracht?

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10.08.2017 - Heckenhöhe bei Grundstücken in Hanglage

Bei einer Grenzbepflanzung eines Grundstücks, das tiefer liegt als das Nachbargrundstück, die nach den nachbarrechtlichen Vorschriften ist die zulässige Pflanzenwuchshöhe von dem höheren Geländeniveau des Nachbargrundstücks aus zu messen.

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05.08.2017 - Facebook und Betriebsrat

Mitbestimmung des Betriebsrats beim Facebook-Auftritt des Arbeitgebers

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30.07.2017 - Krankengeldanspruch auch ohne Nachweis?

Krankengeldanspruch eines Versicherten auch bei irrtümlichem Nichterstellen einer Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung durch einen Vertragsarzt aus nichtmedizinischen Gründen

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